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 News Archiv  2017 

News Archiv

> März 2017: Bestimmung der Blendungswahrscheinlichkeit durch PV-Anlagen für An-/Abflüge am VLP Freiburg
> März 2017: Weitere signaturtechnische Untersuchungen von ILS und ASR am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main zur Sanierung eines vorfeldnahen Gebäudes abgeschlossen
> Februar 2017: Signaturtechnische Untersuchungen von ILS und ASR am Flughafen Frankfurt Main für neue Feuerwache abgeschlossen
> Januar 2017: Entwicklung innovativer Flugplanungssoftware für kommerzielle Luftfahrzeuge - BMWI gefördertes Forschungsprojekt „ProfiFuel“ mit JEPPESEN und TU Dresden gestartet
> Januar 2017: Norwegische Flugsicherung AVINOR lässt RWY Kapazität des Flughafen Oslo neuerlich bestimmen
> Januar 2017: DFS nimmt um neue Funktionalitäten erweitertes ETAS-Flugprofilanalysetool ab (Version 2.1)



März 2017: Bestimmung der Blendungswahrscheinlichkeit durch PV-Anlagen für An-/Abflüge am VLP Freiburg

Im Auftrag der Stadt Freiburg im Breisgau untersucht GfL im Rahmen einer flugbetrieblichen Risikoanalyse die mögliche Blendung von Luftfahrzeugführern im An- und Abflug auf den Verkehrslandeplatz (VLP) Freiburg, verursacht durch die Errichtung von Photovoltaikanlagen (PV-Module) unmittelbar zum Flughafengelände. Hierbei werden methodisch unter Berücksichtigung der exakten Lage und Ausrichtung der PV-Module und der tages- und jahreszeitabhängigen Sonnenstände die Reflexionshäufigkeit von Sonnenlicht direkt in die An- und Abflugbereiche des Flugplatzes ermittelt. Sodann werden die Eintrittswahrscheinlichkeiten für die Blendung eines während dieser Zeiten an- oder abfliegenden Luftfahrzeuges berechnet. Auf Basis empirischer Analysen werden schließlich mögliche Schadensausmaße im Falle der Blendung ermittelt und die hieraus resultierenden Risiken auf Akzeptanz geprüft. Mögliche Risikominderungsmaßnahmen umfassen alternative Standortauswahlen sowie die Ausrichtung der PV-Module in Azimut und Elevation. Für derartige Fragestellungen findet die durch GfL entwickelte Software GlareTech Anwendung. Mit GlareTech sind Blendungswirkungen durch reflektiertes Sonnenlicht selbst für großflächige PV-Anlagen präzise und schnell zu berechnen, sodass kurze Projektlaufzeiten für unsere Kunden resultieren. Erste Ergebnisse sind im Mai zu erwarten.

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März 2017: Weitere signaturtechnische Untersuchungen von ILS und ASR am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main zur Sanierung eines vorfeldnahen Gebäudes abgeschlossen

Im Rahmen der Planungen zur Sanierung eines vorfeldnahen Bürogebäudes am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main war neuerlich nach § 18a LuftVG gemäß Vorgabe der zuständigen Genehmigungsbehörde des Landes sowie des Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) eine signaturtechnische Untersuchung der CNS-Anlagen gefordert. Erneut wurde die in Kooperation mit unserem Partner FCS Flight Calibration Services GmbH bewährte Methodik angewandt (siehe News Februar 2017). Zusätzlich wurden zur Sicherstellung möglichst detaillierter Eingangsdaten der signaturtechnischen Analysen das Dämpfungsverhalten einzelner Fassadenmaterialien in den Messeinrichtungen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) vor Prüfung ermittelt und die Ergebnisse in den Berechnungen der elektromagnetischen Streufelder eingebunden. Hierdurch ist eine einzigartige Genauigkeit in der Abbildung der Radaranlagenparameter und deren Reflexionsverhalten bei Auftreffen auf Gebäudeoberflächen erreicht und sichergestellt.

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Februar 2017: Signaturtechnische Untersuchungen von ILS und ASR am Flughafen Frankfurt Main für neue Feuerwache abgeschlossen

Im Rahmen der Bauplanung für eine neue Feuerwache im Süden des Verkehrsflughafens Frankfurt/Main muss nach § 18a LuftVG gemäß Vorgabe der zuständigen Genehmigungsbehörde des Landes sowie des Bundesaufsichtsamts für Flugsicherung (BAF) auch eine signaturtechnische Untersuchung der CNS Anlagen auf Störfreiheit erfolgen. Zusammen mit unserem auf Hochfrequenztechnik spezialisierten Partner FCS Flight Calibration Services GmbH wurde für die Fraport AG eine Analyse des möglichen Störpotenzials der geplanten Feuerwache auf den Betrieb von Radar- und Funknavigationsanlagen untersucht. Im Besonderen sind von möglicher Störung die Landekurs- und Gleitwegsender der Landebahnen sowie Flughafenüberwachungsradare (ASR), und hier speziell das Sekundärradar (SSR), betroffen. Zur Prüfung der Radaranlagen setzen wir hochmoderne Solver-Software für Nah- und Fernfelduntersuchungen ein, die eine Bestimmung der elektromagnetischen Streufelder als hybrides Verfahren aus "Momentenmethode" (MoM) und "Physikalischer Optik" (PO) erlaubt. Mit diesem Prüfverfahren bieten wir die derzeit modernste, verlässlichste Methodik an. Im Ergebnis der Streufeldanalysen wurden auch Risikominderungsmaßnahmen in Bezug auf Fassadengestaltung sowie Materialauswahl geprüft. Die Vorgehensweise der Untersuchung wurde dabei frühzeitig mit dem Betreiber der betroffenen Anlagen, der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS), abgestimmt. Hierdurch ist eine einzigartige Genauigkeit bei der Abbildung der Radaranlagenparameter erreicht und sichergestellt.

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Januar 2017: Entwicklung innovativer Flugplanungssoftware für kommerzielle Luftfahrzeuge - BMWI gefördertes Forschungsprojekt „ProfiFuel“ mit JEPPESEN und TU Dresden gestartet

Im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms (LuFo) V erhielt das Konsortium um JEPPESEN den Zuschlag für die Erforschung und Entwicklung neuer Flugplanungsfunktionen bordseitiger Pilotenunterstützungssysteme (Electronic Flight Bag, EFB). GfL strebt an, seine verschiedenen, bereits am Markt erfolgreich eingeführten Softwareprodukte gezielt für den bordseitigen Einsatz weiterzuentwickeln. Mit ProfiFuel sollen Tools entstehen, die insbesondere Luftverkehrsgesellschaften bzw. Piloten im Cockpit zukünftig die Anzeige ökologisch und ökonomisch optimaler Flugverläufe in Echtzeit erlauben und diese zum Zwecke der Entscheidungsfindung geeignet zur Anzeige bringen. Die Firma JEPPESEN ist Marktführer im Bereich EFB Systeme, die TU Dresden entwickelt seit Jahren multikriterielle Optimierungssoftware für Flugplanungsaufgaben. ProfiFuel wird über drei Jahre laufen, wir halten Sie informiert!

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Januar 2017: Norwegische Flugsicherung AVINOR lässt RWY Kapazität des Flughafen Oslo neuerlich bestimmen

Bereits im Jahr 2006 hatte GfL die Kapazität des Parallelbahnsystems des Flughafen Oslo bestimmt, seinerzeit unter planerischer Vision einer 3. Start- und Landebahn für den größten norwegischen Flugplatz. Diese Planungen dauern bis heute an, allerdings wurden luftseitig zwischenzeitlich zahlreiche Erweiterungen realisiert. Zudem wurden für den Flughafen innovative An- und Abflugverfahren eingerichtet, u.a. das Point Merge System (PMS) sowie RNP AR Anflugverfahren. GfL erhielt nun den Auftrag seitens der Norwegischen Flugsicherung AVINOR, die auch den Flughafen Oslo betreibt, der umfänglichen Aktualisierung der Kapazitätswerte des Bahnsystems. Es werden analytische Warteschlangenmodelle sowie Schnellzeitsimulationen zum Einsatz kommen. Ergebnisse sind für Mai 2017 zu erwarten.

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Januar 2017: DFS nimmt um neue Funktionalitäten erweitertes ETAS-Flugprofilanalysetool ab (Version 2.1)

Nach erfolgreicher Übergabe des Tools ETAS 2.0 zur Berechnung des Kraftstoffverbrauchs von Luftfahrzeugen mit Strahltriebwerken an die Deutsche Flugsicherung GmbH im September 2016 (siehe News September 2016), erfolgte in einem abschließenden Schritt die Erweiterung des Tools um weitere Funktionalitäten. Nunmehr gestattet die Version 2.1 auch die Kraftstoffberechnung für LFZ mit Turboprop-Triebwerken. Darüber hinaus erfolgte die Implementierung von Berechnungsroutinen zur Ermittlung von Schadstoffemissionen (bspw. COX, NOX, Ruß etc.) für LFZ beider Triebwerkskonfigurationen. Somit verfügt die DFS somit nun über eine leistungsfähige Berechnungsumgebung, welche die Aus- und Bewertung täglich durchgeführter Flugbewegungen auf ihren jeweiligen Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen ermöglicht. Demnach kann die neue Version ETAS 2.1 nun einen wichtigen Beitrag zur Flugprofiloptimierung und damit einhergehender Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen liefern.

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