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Willkommen bei der GfL - „the safety maker in aviation“

Die Gesellschaft für Luftverkehrsforschung mbH (GfL) engagiert sich seit 1995 beratend und gutachterlich im Bereich sicherer Flugbetrieb, Flughafenplanung und ATM-Verfahrensplanung. Die Geschäftsführung trägt den Status Sachverständiger für Luftfahrt sowohl in Deutschland als seit 2011 nun auch für Österreich. Das Leistungsspektrum umfasst Sicherheitsanalysen für den Luftverkehr, Planungsleistungen im Flughafenbereich, Luftraumanalysen im An- und Abflugbereich von Flugplätzen und Unterstützung in der Genehmigung nicht EASA-/ICAO-konformer Planungselemente. Die fundierte Beratung in luftverkehrlichen Spezialfragen (Recht, Umwelt und Anlagentechnik) in Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Partnern vervollständigt das Angebot der GfL.

GfL bietet auch ATM- und Airport-Softwarelösungen an: Hierzu zählen operative Safety Management Systeme (SMS) für Flugplätze und Luftverkehrsgesellschaften, spezielle Risikoanalysesoftware für TMA-Gebiete sowie Terminal- und luft-/landseitige Schnellzeitsimulationen für den Flughafenbetrieb. Wir sind stolz darauf, dass unsere Systeme bei unseren Kunden beanstandungsfrei seit vielen Jahren in Betrieb sind.

Sie sind interessiert an den Aufgaben der GfL und suchen einen herausfordernden Job? Melden Sie sich bei uns!

Das sagen andere über uns:

„Luftverkehr ist vielfältig und durch all die beteiligten Partner ein spannendes Projektfeld. Fluglärm, Flugrouten, treibstoffsparende Anflugverfahren, Wirbelschleppen, Bauvorhaben in Flughafennähe, Vorfeldüberwachung - die Themen sind endlos. Flache Hierarchien und das breitgefächerte, bereichsübergreifende Know-how führen zu schnellen Projekterfolgen - immer direkt und persönlich." (S. Blech, StartCargo Trainee Lufthansa Cargo, Global Performance and Safety Management)



Februar 2019: Messtechnische Erfassung der Eigenschaften von Kennleuchten im Lichtlabor

Im Rahmen der weiterführenden Untersuchung von Kenn-/Signalleuchten zur Kennzeichnung von Flughafenfahrzeugen (bspw. Leit- und Follow-Me-Fahrzeugen, Rettungs- und Einsatzfahrzeugen etc.) im Auftrag des Flughafenverbandes ADV (siehe > Newseintrag November 2018) erfolgt die konkrete Vermessung spezifischer Kennleuchten im Lichtlabor, um Aussagen zu zentralen Eigenschaften, wie bspw. Lichtstärke, Abstrahl-/Öffnungswinkel und Blitzfrequenz, ableiten zu können. Als Messgerät kommt hierfür eine spezielle Leuchtdichtenkamera zum Einsatz, die eine präzise ortsaufgelöste Messung gestattet.

Insgesamt werden bis zu neun Kennleuchten sowie ein Fahrzeugdachbalken vermessen, die über unterschiedliche Leuchtmitteltypen (Leuchtdiode, Blitzröhre, Halogenleuchte mit Drehspiegel) sowie Gehäuse-/Linsenformen verfügen. Die Kennleuchten werden von den hauptsächlich an den deutschen Verkehrsflughäfen vertretenen Herstellern > Hänsch Warnsysteme GmbH sowie > HELLA GmbH & Co. KGaA zur Verfügung gestellt.

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Januar 2019: Kapazitäts- und Abfertigungsanalyse für den Flughafen Leipzig/Halle

Am Flughafen Leipzig/Halle wächst das Fracht- und insbesondere das Expressfrachtgeschäft der DHL weiter. Taktische aber auch strategische Intention der Flughafengesellschaft ist es, diesen Wachstumstrend der DHL am Standort Leipzig/Halle nicht einzuschränken, sondern ihn zu befördern.

Auf Basis der seinerzeit planfestgestellten Erweiterung des Rollwegsystems und der Vorfeldflächen wird demnach für die aktuelle bzw. prognostizierte Nachfragesituation der erforderliche Standplatzbedarf für die DHL als auch der Gesamtstandplatzbedarf mittels analytischem Ansatz ermittelt werden. Zudem soll im Rahmen einer Standortanalyse geprüft, wo weitere Abfertigungskapazität hinsichtlich optimierter Abfertigungsprozesse auch unter Berücksichtigung weiterer Frachtdienstleister am Standort Leipzig/Halle vorzusehen wäre. In einem zweiten Schritt wird dann der langfristige Standplatzbedarf am Flughafen Leipzig/Halle unter Ausschöpfung der Kapazität des unabhängigen Zweibahnsystems mittels Schnellzeitsimulation ermittelt.

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Januar 2019: Fortsetzung der Sicherheitsbewertung von Rollhalteorten am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main

GfL hatte bereits im Jahr 2012 im Auftrag der Fraport AG untersucht, ob an Rollhalteorten für Luftfahrzeuge vor Start-/Landebahnen während der Wartephase auf Aufrollfreigabe Durchdringungen der Hindernisbegrenzungsflächen gemäß NfL I 328/01 oder der Hinderniserfassungsflächen gemäß NfL I 1/99 vorliegen. Hierbei wurden entsprechende Durchdringungen festgestellt (siehe > hier). Infolge wurde dieser Sachverhalt auf dennoch sicheren und regelmäßigen Flugbetrieb bis zur Betriebsstufe III (CAT III) sicherheitsbewertet. Seitdem ergänzte Planungen des Flughafens sehen mittlerweile weitere Rollhalteorte vor, die nun analog durch GfL im Auftrag der Fraport AG untersucht werden. Komplex in derartigen Untersuchungen stellt sich die Herleitung eines EASA kompatiblen Risikogrenzwertes dar. Ergebnisse werden für den Frühsommer erwartet.

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Dezember 2018: Fraport AG beauftragt GfL mit Fortführung der Kooperation im Rahmen der EASA-Zertifizierung des Verkehrsflughafens Frankfurt/Main

Die Zertifizierung des größten deutschen Flughafens gemäß den EASA-Anforderungen an die Flughafeninfrastruktur sowie Betriebs- und Organisationsstrukturen wird seit 2014 von GfL Experten direkt vor Ort unterstützt (siehe > hier). Aufgrund der Komplexität des Zertifizierungsprozesses und den hierfür erforderlichen personellen Ressourcen hat die Fraport AG nunmehr beschlossen, die mehrjährige, sehr erfolgreiche Zusammenarbeit bis mindestens Mitte 2020 fortzuführen. Eine Übersicht diesbezüglicher Leistungen finden Sie in unserem Flyer im Downloadbereich > hier.

Diesbezüglich verfügt GfL seit diesem Jahr über die Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ), die von der Bundesagentur für Arbeit erteilt wurde. Somit sind wir in der Lage, unsere qualifizierten Mitarbeiter auch in Ihrem Unternehmen direkt vor Ort einzusetzen und Sie u. a. im Bereich der EASA-Zertifizierung bzw. des nachfolgenden EASA Compliance Monitoring fachmännisch zu unterstützen. Für weitere Informationen zur ANÜ und Ihre individuelle Lösung kontaktieren Sie uns bitte direkt telefonisch oder per E-Mail.

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November 2018: Weiterführende Untersuchungen von Signalleuchten im Auftrag des ADV

Mit Erlass der Verordnung (EU) 139/2014 (sog. Implementing Rule) auf Basis der Verordnung (EG) 216/2008 (sog. Basic Regulation) durch die Europäische Kommission sind nunmehr gemeinsame Standards für die Planung, den Betrieb und den Erhalt sicherer Flughäfen vorgesehen, die von allen Mitgliedsstaaten verbindlich umzusetzen sind. Darauf aufbauend enthält die EASA-Richtlinie Certification Specifications (CS) and Guidance Material (GM) for Aerodromes Design (CS-ADR-DSN) Anforderungen an die Auslegung der Flugplatzinfrastruktur.

Hierin sind u. a. detaillierte Vorgaben an die Verwendung und Ausgestaltung von Hindernisbefeuerungen enthalten, hier konkret auch die Kennzeichnung mobiler Objekte (bspw. Leit- und Follow-Me-Fahrzeugen, Rettungs- und Einsatzfahrzeugen etc.) mit Signalleuchten (Rundumkennleuchten, Blitzleuchten etc.) betreffend. Diese müssen spezifischen Eigenschaften bspw. hinsichtlich Leuchtstärken, Farbgebung, Abstrahlwinkeln und Blitzfrequenzen genügen. Im Zuge der EASA-Zertifizierung der deutschen Verkehrsflughäfen wurde festgestellt, dass die Signalleuchten zwar die generell europaweit geltenden Grundanforderungen für Fahrzeugbeleuchtung gemäß ECE-R65 erfüllen, diese allerdings bezüglich der o. g. Eigenschaften von EASA-konformen Signalleuchten abweichen.

Hierzu führte GfL in 2016 bereits Analysen im Auftrag des ADV durch (siehe > siehe Newseintrag Oktober 2016). Nunmehr sollen im Auftrag des ADV erneut umfangreiche Untersuchungen durchgeführt werden, die alleinig auf die Eigenschaften von Signalleuchten abstellen. Im Fokus steht dabei zunächst die fotometrische Vermessung einer repräsentativen Auswahl derzeit an den deutschen Flughäfen eingesetzten Leuchtentypen unterschiedlicher Hersteller in einem dafür ausgestatteten Lichtlabor. Sofern bei den Messungen signifikante Unterschiede zu den EASA-Leuchteneigenschaften festgestellt werden, erfolgt im Nachgang die Durchführung einer Sicherheitsbewertung. Diese wird dann feststellen, ob erkannte Unterschiede im Leuchtverhalten relevant für die flugbetriebliche Sicherheit sind oder ein gleichwertiges Sicherheitsniveau (sog. Equivalent Level of Safety, ELOS) vorliegt. Erste Ergebnisse sind voraussichtlich im Februar 2019 zu erwarten.

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Oktober 2018: GfL bei BADA User Group and Conference 2018 vertreten

Die Base of Aircraft Data (BADA) ist ein von der Europäischen Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (EUROCONTROL) aufbereiteter umfassender Flugleistungsdatensatz, der Flugleistungsparameter und zugehörige Berechnungsvorschriften zur Implementierung eines Flugleistungsmodells vielzähliger Verkehrsluftfahrzeugmuster detailliert erfasst (aktuelle Version für Flächenflugzeuge: BADA 4). Die Flugleistungsdaten werden dabei von den weltweiten Luftfahrzeugherstellern unter spezifischen Lizenzbedingungen bereitgestellt. Konzipiert wurde das Flugleistungsmodell zur Simulation und Vorhersage von Flugtrajektorien im Rahmen der Fluglotsenausbildung und ist insofern auch bestens für Analyse und Bewertung von Umweltwirkungen des Luftverkehrs geeignet (bspw. durch Kraftstoffverbrauch induzierte Schadstoffemissionen).

Auf der diesjährigen Konferenz vom 17. bis 18 Oktober in Cornwall (CAN), zu der GfL seitens EUROCONTROL eingeladen wurde, waren zahlreiche weltweit namenhafte Vertreter aus Industrie und Forschung anwesend, die im Rahmen von Vorträgen und Diskussionsrunden den aktuellen Stand sowie zukünftige Entwicklungen und Potenziale in Bezug auf die Anwendung von BADA erörterten (weiterführende Informationen siehe > hier). Im Fokus des GfL-Beitrages „Estimating aircraft emissions from radar tracks“ stand dabei die Nutzung von BADA in unserem Flugprofilanalysetools Enhanced Trajectory Analysis System (ETAS) sowie aktuelle Forschungsaktivitäten in Zusammenarbeit mit der TU Dresden im Rahmen des vom BMWi geförderten Projektes ProfiFuel (siehe > Newseintrag Januar 2017). ETAS gestattet die Aus- und Bewertung des flugspezifischen Kraftstoffverbrauchs und resultierender Schadstoffemissionen und ist bei der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) seit 2016 im operativen Einsatz (weiterführende Informationen siehe > hier).

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Oktober 2018: GfL erhält Zuschlag auf dreijähriges UBA Forschungsvorhaben „Flugverlaufsdaten als Grundlage für Fluglärmberechnungen“

GfL wurde vom Umweltbundesamt (UBA) mit der Durchführung dieses Projektes beauftragt um festzustellen, inwiefern sich Flugverlaufsdaten (bspw. Radar- und Multilaterationsdaten) von Einzelflügen eignen, um präzisere Fluglärmberechnungen anhand einer standardisierten Methodik durchzuführen, als bisher nach AzB bzw. ECAC 29. Neben der Rohdatenaufbereitung zur Ermittlung vollständiger Flugspuren steht dabei die Entwicklung eines qualitätsgesicherten Berechnungsverfahrens unter Einbeziehung individueller flugleistungsspezifischer Parameter (im Wesentlichen Flughöhe und -geschwindigkeit, Schub und LFZ-Masse) im Fokus. Insofern können die im Zuge der Entwicklung unserer hauseigenen Kraftstoff- und Emissions-Berechnungssoftware ETAS (weiterführende Informationen siehe > hier). gewonnenen Erkenntnisse optimal auch in das zu entwickelnde Fluglärmberechnungsverfahren einfließen. GfL wird dabei von der Technischen Universität Dresden, Professur für Technologie und Logistik des Luftverkehrs (weiterführende Informationen siehe > hier), als Konsortialpartner vornehmlich in den Bereichen Flugmeteorologie und Flugprofiloptimierung unterstützt. Ferner sind die Akustikexperten der Firma Wölfel Engineering GmbH + Co. KG Teil des Projektteams, die über jahrelange Erfahrung u. a. im Fachgebiet der Fluglärmberechnung und Softwareentwicklung verfügen. Zudem ist die Deutsche Flugsicherung DFS bei der Bereitstellung von u.a. FANOMOS Flugverlaufsdaten unterstützend tätig. Innerhalb der Projektlaufzeit von drei Jahren soll eine Berechnungsmethode entwickelt werden, die die bisherigen in Deutschland eingesetzten Standardberechnungsverfahren (gemäß Fluglärmgesetz bzw. AzB und AzD) ggf. novelliert, präzisiert und an den aktuellen Erkenntnisstand anpasst, sofern die Erkenntnisse dazu berechtigen.

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September 2018: GfL übergibt Gutachten für die Teilerneuerung der Start- und Landebahn am Flughafen Stuttgart

Im Vorfeld der geplanten Erneuerung der Start- und Landebahn (SLB) 07/25 des Flughafens Stuttgart bei simultanem Flugbetrieb im Jahr 2020 beauftragte die zuständige Genehmigungsbehörde Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg die Durchführung einer Sicherheitsbewertung (siehe Newseintrag August 2018). Ziel war es, die seitens Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) getroffenen infrastrukturellen und verfahrensseitigen Maßnahmen während der Bauabschnitte auf Einhaltung der EASA-Richtlinienkonformität sowie Eignung bzw. Vollständigkeit hinsichtlich der sicheren Durchführung des Flugbetriebes zu prüfen und zu bewerten.

Im Ergebnis wurden zunächst spezifische Konformitätsmaßnahmen zur Behebung erkannter Richtlinienabweichungen festgelegt. Auf Basis empirischer Flugunfallanalysen, Expertenworkshops und Analogieschlüssen zu historischen SLB-Baumaßnahmen an anderen Flughäfen erfolgte weiterhin eine umfassende Gefahrenanalyse, im Rahmen derer insb. das Über-/Unterschießen der SLB, Hinderniskollisionen etc. als wesentliche Gefahren identifiziert wurden. Für die festgestellte Gefährdungslage wurden zusätzliche betriebliche und infrastrukturelle Risikominderungsmaßnahmen abgeleitet (u. a. Veröffentlichung reduzierter Start- und Landestrecken im AIP, in der ATIS-Meldung und per NOTAM, Einrichtung eines Baustelleninformationssystems für LFZ-Besatzungen als Online-Briefing-Tool etc.). Bei Umsetzung dieser Konformitäts- und Risikominderungsmaßnahmen kann im Ergebnis sicherer Interimsflugbetrieb auch während der Bauphasen attestiert werden.

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August 2018: MV BW beauftragt Sicherheitsbewertung für die Teilerneuerung der Start- und Landebahn am Flughafen Stuttgart

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) beabsichtigt im Jahr 2020 die Sanierung der Start- und Landebahn 07/25 insb. im Bereich der Schwelle 25 und Teilbereiche angrenzender Rollbahnen. In diesem Zuge sollen beschädigte Betonplatten ausgetauscht werden, um gleichbleibende physikalische Eigenschaften zu gewährleisten, die in der Vergangenheit aufwändigen Inspektions- und Reparaturmaßnahmen zu reduzieren und so letztlich die Gefährdung von LFZ durch FOD einzudämmen. Dabei soll der Flugbetrieb auf dem verbleibenden westlichen SLB-Teilstück (Bereich Schwelle 07) auch während der erforderlichen Baumaßnahmen fortgeführt werden. Zur Umsetzung dieser Baumaßnahmen hat die FSG umfangreiche Maßnahmen ergriffen (bspw. Anpassung von Befeuerung und Markierung), die einen zeitgleich stattfindenden sicheren Flugbetrieb gewährleisten sollen. In diesem Zuge wurde GfL durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg als zuständige Genehmigungsbehörde beauftragt, die seitens FSG geplanten, temporären infrastrukturellen und verfahrensseitigen Maßnahmen während der Bauphasen hinsichtlich Richtlinienkonformität gemäß EASA, ICAO sowie NfL zu prüfen und zu bewerten, ob zeitgleich sicherer Flugbetrieb und diesbezüglich öffentliche Sicherheit stets gewährleistet werden kann. Weitere Infos zum Bauprojekt finden Sie auf der Internetpräsenz der FSG > hier).

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Juli 2018: Flughafen Düsseldorf entscheidet sich für GfL’s „Airport Conformance Monitor“

Unsere datenbankgestützte Software Airport Conformance Monitor (ACM) wird bereits an den Flughäfen Hannover sowie Braunschweig-Wolfsburg erfolgreich genutzt, um die Einhaltung der EASA-Vorgaben hinsichtlich Infrastruktur sowie Betriebs- und Organisationsstrukturen zu überwachen und Anpassungen/Änderungen entsprechend zu protokollieren. Nach Einführung unseres Safety Management Tools entschied sich nunmehr auch der Flughafen Düsseldorf ergänzend für die Beschaffung des ACM. Die operative Systemeinführung ist für Herbst 2018 geplant. Weitere Informationen zum ACM und dessen Funktionalitäten finden Sie > hier) bzw. kontaktieren Sie uns gern zur Entwicklung Ihrer individuellen Systemlösung.

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Juli 2018: Flughafen Braunschweig-Wolfsburg entscheidet sich für das Safety Management System der GfL

Nach intensiven Analysen konnte unser Safety Management System (SMS) Tool den Flughafen Braunschweig-Wolfsburg überzeugen. Das Tool gestattet u. a. die Erfassung, Verwaltung und Auditierung sicherheitsrelevanter Vorkommnisse und Prozesse gemäß EASA Vorgaben. In Braunschweig wird die neueste Version 4.0 zum Einsatz kommen, die auch die Unterstützung mobiler Endgeräte erlaubt. Damit betreiben dann mit Hannover, Dresden, Leipzig/Halle und Rostock insgesamt fünf deutsche Verkehrsflughäfen die neuste Version unseres SMS-Tools. Informieren Sie sich > hier über dessen Funktionalitäten bzw. kontaktieren Sie uns zur Entwicklung Ihrer individuellen Systemlösung.

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Mai 2018: Aeronautical Study für den Flugbetrieb am Sonderlandeplatz Iserlohn-Sümmern aufgrund der Errichtung von Windenergieanlagen – öffentliche Vorstellung des GfL-Gutachtens

Im Zuge der Planungen zur Errichtung von drei Windenergieanlagen (WEA) westlich des Sonderlandeplatzes (SLP) Iserlohn-Sümmern erstellte GfL eine Sicherheitsbewertung, um die Auswirkungen festgestellter Durchdringungen der Hindernisbegrenzungsflächen nach NfL I 92/13 auf die sichere Durchführung des Flugbetriebes zu untersuchen (siehe hierzu Newseintrag Februar 2018). In diesem Zusammenhang lädt die Projektgemeinschaft (bestehend aus Gelsenwasser und VSB) am 05. Juni 2018 um 18:30 Uhr in die Wilhelmshöhe Menden zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein (siehe Pressemeldung der Stadtwerke Menden > hier) Ziel ist die Vorstellung und Erläuterung aller Fachgutachten mit anschließender Fragerunde. In diesem Rahmen wird auch ein Vertreter von GfL zugegen sein, um allen Interessierten bezüglich der Gutachtendetails Rede und Antwort zu stehen.

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April 2018: GfL übergibt Gutachten zur Prüfung des Flughafens Nürnberg auf EASA-Kompatibilität bei Betrieb von Luftfahrzeugen mit höherem Codebuchstaben

Der Flughafen Nürnberg (IATA-Code: NUE) erhielt im Januar 2018 das EASA-Zertifikat für den Flugplatzbezugscode (Aerodrome Reference Code, ARC) 4C (siehe > hier). Allerdings beabsichtigt die Betreibergesellschaft FNG auch den zeitweiligen Betrieb von Luftfahrzeugen mit höherem Codebuchstaben D, E und F. Für diese ARC gelten jedoch gesteigerte Anforderungen an die Flugplatzinfrastruktur/-ausrüstung entsprechend EASA-Richtlinie CS-ADR-DSN, die am Flughafen NUE somit teils nicht erfüllt sind. Um dennoch sicheren Flugbetrieb für diese Luftfahrzeuge zu gewährleisten, führte GfL eine umfassende Sicherheitsbewertung durch (siehe > Newseintrag September 2017). In diesem Rahmen erfolgte zunächst eine Konformitätsprüfung als Soll-Ist-Vergleich für relevante Richtlinieninhalte und anschließend die detaillierte Analyse und Bewertung der Flugbetriebsflächen mit festgestellten Richtlinienabweichungen anhand relevanter LFZ-Auslegungseigenschaften. Das hierbei angewandte, qualitative Risikobewertungsverfahren folgt ICAO Cir 305 Operation of New Larger Aeroplanes at Existing Aerodromes. Im Ergebnis wurden flughafenspezifische infrastrukturelle und betriebliche Risikominderungsmaßnahmen abgeleitet und die Analysen und Ergebnisse innerhalb einer detaillierten Prüfliste konsolidiert.

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April 2018: ETAS auf Internationaler ATM Konferenz in Peking vorgestellt

Am 20.03 eröffnete das 2018 International Symposium on Air Traffic Management for Civil Aviation in China, Peking. Geschäftsführer Hartmut Fricke hielt eine Key Note zum Thema „Airport Challenges to Cope with Single European Sky Performance Targets“ in seiner Funktion als Forscher der TU Dresden. Im Rahmen des Vortrages wurde auch unser System ETAS vorgestellt, was insbesondere bei der LVG Air China auf großes Interesse traf. Air China ist Mitglied der Star Alliance und sieht insofern Synergien, das für Lufthansa in Deutschland laufende ETAS Tool auch strategisch in China einzusetzen, um Vergleichbarkeit in ihrer Flugeffizienz zu prüfen bzw. zu erreichen. Über 250 Gäste aus Politik, Industrie und Forschung waren geladen.

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März 2018: Artikel über hauseigene Kraftstoff- und Emissions-Berechnungssoftware ETAS in Fachzeitschrift Ingenieurspiegel

Die seitens GfL entwickelte Software ETAS (Enhanced Trajectory Analysis System) gestattet die präzise Berechnung des flugspezifischen Kraftstoffverbrauchs für Luftfahrzeuge mit Strahl- und Turboprop-Triebwerken sowie die Ermittlung von Schadstoffemissionen (bspw. COX, NOX, Ruß etc.) auf Basis von verfügbaren Luftfahrzeugtrajektorien, wie bspw. Radardaten. Der innovative Charakter sowie die erfolgreiche operative Einführung der Softwarelösung bei der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) waren Anlass, Funktionsweise, Anwendung bei Luftfahrtunternehmen sowie geplante Weiterentwicklungen im Rahmen der diesjährigen Luftfahrtausgabe des Ingenieurspiegels der Fachleserschaft vorzustellen. Der Artikel ist erschienen unter dem Titel „Einführung einer Berechnungssoftware bei der Deutschen Flugsicherung für das Monitoring des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen im Luftverkehr zur Bewertung von Flugverfahren“. Weiterführende Informationen zu unserer Berechnungssoftware finden Sie > hier bzw. sprechen Sie uns direkt an!

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März 2018: Flughafen Braunschweig-Wolfsburg entscheidet sich für Digital Aerodrome Manual (DAM) Software der GfL

Mit Inkrafttreten der Certification Specifications (CS) and Guidance Material (GM) for Aerodromes Design CS-ADR-DSN durch die European Aviation Safety Agency (EASA) am 6. März 2014 wurde eine europaweit einheitliche Richtlinie auf Basis des ICAO Annex 14 umgesetzt. In Ergänzung zu Verordnung (EU) 139/2014 wurden somit neue Vorschriften erlassen, die erstmalig gemeinsame Standards für die Planung, den Betrieb und den Erhalt sicherer Flughäfen vorsehen. Bestandteil der Zertifizierung ist auch das Flugplatzhandbuch (Aerodrome Manual), das mit unserer Softwarelösung DAM als digitale Version sowohl mit einer geeigneten Gliederungs- und Filterfunktion als auch einem Dokumentenmanagement inkl. Versionskontrolle zur Verfügung steht. Das DAM kann in weitere Module unseres Safety Management Systems (SMS) leicht integriert werden. Mittlerweile werden unsere SMS Softwarelösungen an zahlreichen deutschen Flughäfen eingesetzt.

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Februar 2018: GfL übergibt Gutachten zur Sicherheitsbewertung einer verkürzten Anflugbefeuerung am Flughafen Münster/Osnabrück

Am Flughafen Münster/Osnabrück (IATA-Code: FMO) ist in Betriebsrichtung 07 (ILS CAT I) derzeit eine einfache Anflugbefeuerung ((Simple) Approach Lighting System, (S)ALS) mit einer Länge von 420 m vorgehalten, die insofern von den EASA-Vorgaben für Präzisionsanflugbahnen (Gesamtlänge: 900 m) gemäß CS-ADR-DSN abweicht (siehe Newseintrag September 2017). Um trotz dieser Abweichung sicheren Flugbetrieb gewährleisten zu können, führte GfL eine umfassende Sicherheitsbewertung entsprechend der Empfehlungen der EUROCONTROL durch. Die hierfür durchgeführte Risikoanalyse basierte – neben grundlegenden geometrischen Analysen von Cockpitsichtwinkeln und Hindernisfreihöhen (OCA/H) sowie Piloteninterviews zur Gefahrenidentifikation – insbesondere auf der Durchführung umfangreicher Flugsimulationsversuchen mit ausgebildeten Linienpiloten. So wurden Flugverlaufsdaten anhand spezifischer Szenarien im Simulator aufgezeichnet und anschließend statistisch analysiert, um Aussagen zu Ablagen vom Sollflugpfad, Streuung der Aufsetzpunkte sowie Fluglageparametern zu erhalten. Abschließend konnte nachgewiesen werden, dass die Grundfunktion der ALS trotz verkürzter gewährleistet ist. Im Sinne eines sicherheitsorientierten Flugbetriebes und des ALARP Prinzips-wurden dennoch spezifische Risikominderungsmaßnahmen abgeleitet.

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Februar 2018: GfL übergibt Aeronautical Study für den Flugbetrieb am Sonderlandeplatz Iserlohn-Sümmern aufgrund der Errichtung von Windenergieanlagen in dessen Nachbereich

Die Energie- und Messtechnik/Windenergie GELSENWASSER AG plant die Errichtung von drei Windenergieanlagen (WEA) westlich des Sonderlandeplatzes (SLP) Iserlohn-Sümmern. Hierbei wurde festgestellt, dass diese die Hindernisbegrenzungsflächen nach NfL I 92/13 durchdringen und zudem Luftraumbereiche, die dem An- und Abflug vornehmlich von kleinen Motorflugzeugen bzw. Schleppverbänden mit Segelflugzeugen dienen, tangieren. Zum Nachweis sicheren Flugbetriebes wurde hierfür eine luftfahrttechnische Untersuchung durchgeführt, die zunächst die Festlegung von Sicherheitsbereichen (u. a. Berücksichtigung von Hindernisanforderungen und Turbulenzen des WEA-Rotors) um die WEA umfasste und anschließend die Risiken in mehreren Prüfstufen analysierte. So wurde die Realisierbarkeit von Überflügen gemäß Minimalanforderungen nach Zulassungsvorschrift (EASA CS 23 für Motorflug sowie NfL II 17/03 für Schleppvorgänge mit Ultraleichtflugzeugen), den Flugleistungsdaten des Referenzluftfahrzeuges gemäß Flughandbuch sowie GPS-Flugverlaufsdaten der Platznutzer geprüft. Aufgrund festgestellter Verletzungen erfolgte im Rahmen der anschließenden Risikobewertung die Ableitung spezifischer Risikominderungsmaßnahmen (insb. Festlegung einer Platzrunde), um dennoch sicheren Flugbetrieb am SLP gewährleisten zu können.

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Januar 2018: ADV-Flughäfen erhalten EASA-Zertifikat

Mit Erlass der Verordnung (EU) 139/2014 auf Basis der Verordnung (EG) 216/2008 durch die Europäische Kommission liegen nun gemeinsame Standards für die Planung, den Betrieb und die Erhaltung sicherer Flughäfen vor, die von allen Mitgliedsstaaten – in Deutschland bis zum 31. Dezember 2017 – umzusetzen und der jeweils zuständigen Genehmigungsbehörde zu zertifizieren waren. Der Flughafenverband ADV bestätigt, dass alle deutschen Flughäfen fristgerecht das diesbezügliche EASA-Zertifikat erhalten haben (siehe > hier)
Wir freuen uns sehr für unsere Kunden, die wir mit zahlreichen, teils komplexen Untersuchungen auf diesem wichtigen Weg begleiten durften: Neben der Durchführung detaillierter Sicherheitsbewertungen zur Kompensation spezifischer Richtlinienabweichungen und Entwicklung individueller Softwarelösungen (insb. HTML SMS Tool, siehe > hier) und Airport Conformance Monitor (siehe > hier), begleitete GfL die Konformitätsprüfungen mit Spezialisten teils über Jahre durchgehend auch direkt vor Ort. Nun sind die Flughäfen gefordert, die Einhaltung der hohen Sicherheitsstandards zu überwachen und regelmäßig hierfür Nachweise zu erbringen – für uns bleibt damit der Anspruch, unseren Kunden auch weiterhin mit umfangreicher Expertise stetig zur Seite zu stehen. Informieren Sie sich über unsere diesbezüglichen Leistungen – laden Sie gern unseren EASA Flyer aus dem Downloadbereich!

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Januar 2018: Flughafen Rostock-Laage entscheidet sich für Safety Management System der GfL

Nach intensiven Analysen konnte unser HTML Safety Management System (SMS) Tool den Rostock Airport überzeugen. Das Tool gestattet u. a. die Erfassung, Verwaltung und Auditierung sicherheitsrelevanter Vorkommnisse und Prozesse gemäß EASA Vorgaben. In Rostock wird die neueste Version 4.0 zum Einsatz kommen, die auch die Unterstützung mobiler Endgeräte erlaubt. Damit betreiben dann mit Hannover, Dresden und Leipzig/Halle insgesamt vier deutsche Verkehrsflughäfen die neuste Version unseres SMS-Tools, das in Rostock zum April 2018 ausgeliefert werden wird. Informieren Sie sich > hier über dessen Funktionalitäten bzw. kontaktieren Sie uns zur Entwicklung Ihrer individuellen Systemlösung.

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Dezember 2017: GfL/TUD liefern Vertical Profile Assessment Tool (V-PAT) an EUROCONTROL aus

In 2015 erhielt TU Dresden, Professur für Technologie und Logistik des Luftverkehrs gemeinsam mit GfL den Auftrag, das Analysetool VPAT für Massendatenanalysen von Flugtrajektorien im Rahmen von SESAR weiterzuentwickeln und nach JAVA zu portieren. Damit kann es nun unter jedem Betriebssystem (Windows, Linux, MacOS X) eingesetzt werden. Zahlreiche Metriken zur Bewertung des vertikalen Flugverlaufs wurden entwickelt und rechnerseitig mit Fokus auf schnelle Prozessverarbeitung implementiert. Nunmehr können viele tausend Profile nach verschiedensten Performance Parametern hin (z.B. Länge von Zwischenhorizontalsegmenten im Sinkflug im Rahmen von CDO Analysen) quasi parallel analysiert werden. VPAT läuft nun operativ im Directorate Pan-European Single Sky der EUROCONTROL in Brüssel. "I confirm that we are satisfied with the final deliverable and we thank you for the hard work put into the project by your team." sagte David Brain, Operations and Environment, Eurocontrol im Rahmen der Abnahme.

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